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Vitamin D3 Mangel

Vitamin D3 Mangel
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Letztes Jahr hielt uns die „Schweinegrippe“ in Atem und auch dieses Jahr wurde erst vor einigen Tagen die Pandemie für beendet erklärt. Komischerweise hat dies kaum noch Widerhall in den Medien gefunden, die generell seit einigen Monaten – seit der harte Winter vorüber ist – nur wenig über diese große Bedrohung berichten. Vor einem Jahr waren die Schlagzeilen noch allgegenwärtig und beherrschten lange die nach-richten. Trotz dieser medialen Unterstützung wurde die Impfaktion zu keinem besonders großem Erfolg. Glücklicherweise hielten es doch viele Bürger (und Ärzte) nicht für angebracht, einen umstrittenen Impfstoff gegen eine womöglich übertriebene Gefahr einzusetzen. Gerade bei geschwächtem Immunsystem musste man mit starken Nebenwirkungen, bis zu bedrohlichen Krankheiten (Guillain-Barré-Syndrom) rechnen.

Die Pharmaindustrie konnte sich jedoch in jedem Fall über einen gehörigen finanziellen Schub (Bewältigung der Finanzkrise) freuen, wenn auch der Ruf wieder einmal zu leiden scheint. Aber dafür gibt es ja den riesigen PR-Werbe-Topf, der bekanntermaßen die Ausgaben der Forschung bei weitem übertrifft. An dieser Front sind daher wenig Einbußen zu befürchten. Die hatte dafür der Bundeshaushalt, da der Bund durch „geschickte“ Vertragsverhandlungen einen hohen Preis für die ganz schnell zu entwickelnden Impfstoffe bezahlen musste. Unabhängig von ihrem tatsächlichen Gebrauch (und Nutzen). Dafür hatte man aber ja vorher schon genug Angst verbreitet – man musste also auch als Politiker auf alles vorbereitet sein – um der spanischen Grippe II zu entgehen. Die vielen Interessenkonflikte der Personen in den beratenden Institutionen (Robert-Koch-Institut, Friedrich-Löffler-Institut) bis hin zur Lobbyarbeit in den weltweiten Gesundheitseinrichtungen wie der WHO, wurden nur kurzfristig Aufmerksamkeit geschenkt.

Nun, die Todesrate des H1N1 Virus war nie höher als bei irgendeiner anderen normalen Grippe, aber dieses Kriterium wurde ja auch geflißendlich aus dem Katalog gestrichen: Höchste Warnstufe von Seiten der WHO.

Vitamin D: 60% geringeres Infektionsrisiko !



Interessanterweise hätte es eine viel bessere, wirksamere und billigere Möglichkeit gegeben die Infektions-Gefahr stark zu senken. Und auch jetzt, sowie schon in der Vergangenheit stand eine Maßnahme zur Verfügung, die das Infektionsrisiko für jede Art von Grippe signifikant um 60% reduzieren kann. Seit mindestens einem Jahrzehnt ist nun durch etliche internationale Studien wissenschaftlich eindeutig belegt, dass ein angemessener Vitamin D3 Spiegel große Vorteile mit sich bringt. Vitamin D3 beeinflußt und steuert stark das Immunsystem. Speziell gegen Viruserkrankungen besitzt es einen hohen präventiven Wert. Genauso wichtig: Vitmain D3 senkt sehr stark das Risiko an Krebs und Autoimmunkrankheiten zu erkranken. Besonders häufige Krebsarten wie Brustkrebs, Darmkrebs, Prostatakrebs etc. werden wesentlich häufiger bei Personen mit extrem niedrigem Vitamin D Spiegel gefunden.

90-100% haben Vitamin D3 Mangel

Nahezu die gesamte deutsche Bevölkerung ist, wie alle Menschen überhalb des 36. Breitengrades, mit deutlich zu wenig Vitamin D3 versorgt. Im Schnitt liegt der Blutspiegel bei ca. 10-20 ng/ml (Empfehlung DGE: 10 ng/ml). Weniger als 10 ng/ml ist extrem wenig, 40-60 ng/ml wären ein sinnvoller Wert, um präventiv gegen Infekte, Krebserkrankungen und Autoimmunerkrankungen vorzugehen. Dies würde nebenbei ernorme Kosten im Gesundheitswesen sparen. Ich kann daher nur empfehlen, dass ihr euren Vitamin D3 (25OH) – Spiegel messen lasst und bei Bedarf einen Vitamin D3 Mangel zu supplementieren.

Vitamin D3 durch Sonne

Da die Synthese von Vitmain D3 hauptsächlich (>80%) von der Haut mithilfe der Sonne (UV-B) gebildet wird, ist es ebenso empfehlenswert, sich regelmäßig draußen an der Sonne aufzuhalten. Schon 1 Stunde Mittagssonne kann bis zu 20.000 IE (internationale Einheiten) Vitamin D3 bringen. Leider ist das bei vielen Menschen nicht gegeben, zumal meist ein Großteil der Haut bedeckt ist und auch Wolken die Intensität einschränken. Außerdem sind hauptsächlich die Mittagsstunden geeignet einen höheren Level an Vitamin D3 zu produzieren, da früher und später der Einfallswinkel in unseren nördlichen Breiten zu gering ist. Daher ist die Empfehlung sich mittgas vor der Sonne zu schützen (Ozon) kontraproduktiv. In den Wintermonaten ist der Level von Vitamin D sowieso zu niedrig und sinkt auch noch ab. Generell haben die Menschen in Mittel- und Nordeuropa einen Vitamin D3 Mangel. Man empfiehlt mittlerweile bis zu 5.000 IE Vitamin D3 am Tag einzunehmen. Ein Richtwert für Deutschland könnt sein: 1000 IE/Tag für Jugendliche, 3.000 IE/Tag für Erwachsene und in höherem Alter je nach Blutbild. In Studien wurden Einnahmen bis zu 30.000 IE/Tag als nicht toxisch gefunden. Die Dosierungen sind daher sicher. Die DGE (deutsche Gesellschaft für Ernährung) hat ihre Empfehlungen für Vitamin D nicht angepasst und die internationale Studienlage (noch) nicht berücksichtigt. Ihre Angabe ist noch nicht einmal geeignet das Risiko für Rachitis und Osteoporose deutlich zu senken. Geschweige denn für bereits kranke Menschen relevant, die wenig an die Luft kommen.

Vitamin D, Zink und Selen

Die deutlich bessere und effektivere Methode sich für den Winter und die Grippesaison zu rüsten, ist einen angemessenen Level an Vitamin D3, Zink und Selen zu besitzen. Präventiv könnte man also bei schwachem Immunsystem oder im Winter neben Vitamin D3 noch 200 ug Selen (oder: Selenmethionin) und 10-20 mg Zink (auch: UniZink 50) pro Tag zu sich nehmen. Wenn man bereits erkrankt ist, sollte man Vitamin C in hohen Dosen über den Tag verteilt einnehmen. Besser als reine Ascorbinsäure ist gepuffertes Vitamin C (z.B. Fairvital). 2g drei mal am Tag können es bei einer Erkrankung schon sein.

Es wäre an der Zeit die Bevölkerung insgesamt darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig Vitamin D3 für die Gesundheit ist. Einen entsprechenden offenen Brief an die Bundesregierung von dem Arzt und Biochemiker Dr. Löffler möchte ich hier verlinken. Dort finden sich auch Hinweise auf entsprechende Literatur. Typischerweise wird diese günstige Maßnahme ignoriert und statt dessen die Kampagnen der Industrie für Medikamente und Impfstoffe unterstützt. Nur wenn die Menschen selbst aktiv werden und sich beschweren und die Kampagnen nicht mitmachen kann sich daran wohl etwas ändern.

Vitamin D3 Bluttest Fingerkuppe
Vitamin D Supplement:

Vitamin D3 10.000 I.E.

3:05 „Niemand kennt die Todesrate von HIV oder Hepatitis C, außer die von Vitamin-D defizitären [Menschen].“ …

Videobeiträge auf deutsch hier und hier.




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{ 3 Kommentare… add one }
  • Jürgen 29. Dezember 2012, 23:05

    Der Artikel ist wohl schon älter? Völlig richtig zwar, nur hat selbst die DGE inzwischen die Werte nach oben korrigiert. Unter 30ng hält heute niemand mehr für ausreichend. Witzig: die Werbung. Das angebotene Supplement ist mit 500 i.E. sowas von schwach dosiert. Der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein.
    Der Tipp ist richtig: jetzt im Winter ab zum Hausarzt und den Wert bestimmen lassen. Sofort !

    Antworten
  • Aquaponics 4 You Guide 27. Juli 2013, 09:38

    Can you envision that?

    Antworten
  • maximus 12. März 2015, 21:38

    Das Supplement ist nun mit 10.000 i.E. ausreichend hoch dosiert. Hier reicht auch 1-2 Tabletten wöchentlich. Ab und zu den Vitamin D3 Spiegel kontrollieren lassen.

    Antworten

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