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Agnihotra Feuerritual

Agnihotra
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Die Umweltverschmutzung ist heutzutage allgegenwärtig. Immer größere Teile der Erde werden vergiftet. Die Ursachen und Quellen der Vergiftung sind vielfältig: Kohlekraftwerke, zunehmender Autoverkehr, undichte Ölbohranlagen, explodierte Atomkraftwerke, wachsende Schwellenländer mit niedrigen Umweltstandards, Uransteinbrüche und vieles mehr. Nicht nur in Peking ist die Luftverschmutzung derart aus smog-paris-lrgdem Ruder gelaufen, dass eine akute Gefahr für die Gesundheit besteht, nein auch in Paris wird immer wieder ein Fahrverbot für Autos verhängt, um den Smog und die Feinstaubbelastung zu senken. Entsprechende Bilder sind auch aus Los Angeles bekannt. Auch der zunehmende Flugverkehr trägt dazu bei, dass die Atmosphäre immer stärker mit Giftstoffen belastet ist. Immer öfter erreicht die Belastung mit Feinstaub ein kritisches Niveau. Dabei werden von offizieller Seite nur Partikel mit der Größe von 10 und 2,5 µm gemessen. Die noch kleineren und viel gefährlicher Partikel werden nicht erfasst.



Heile die Atmosphäre und die Atmosphäre heilt dich

Es gehört nicht viel Fantasie dazu sich auszumalen, dass diese Umweltbelastung auch den Lebewesen auf der Erde, nicht zuletzt dem Menschen, großen Schaden zugefügt und unsere Gesundheit gefährdet. Aber was tun gegen eine Gefahr, die allgegenwärtig ist und vor der es kein entrinnen gibt? Wer hat schon die Möglichkeit, ans Meer zu ziehen oder eine einsame Insel zu bewohnen, zumal sich die Luftverschmutzung langsam um den ganzen Globus verteilt. Schon Essen und Trinken ist für den Menschen überlebenswichtig. Ohne sie hält man es noch einige Tage oder Wochen aus. Was aber ohne Luft? Schon nach wenigen Minuten droht der Tod. Es ist also essenziell wichtig, dass wir neben gesundem Essen und hochwertigem Wasser auch saubere Luft zum Atmen haben. Ideal wäre es also, wenn wir unsere Luft auf einfache Weise selber reinigen könnten. Indem wir die Atmosphäre heilen, heilen wir uns selbst. Genau diesen Ansatz verfolgt eine Technik, die schon seit Jahrtausenden von Jahren in den heiligen Schriften der Veden verborgen ist. Schon vor Urzeiten wurde erwähnt, dass die Erde diese Technik einmal brauchen wird. Heute ist diese einfache Technik uns allen zugänglich. Das Agnihotra Ritual kann von jedermann sicher zu Hause ausgeführt werden.

Die richtigen Zutaten zur richtigen Zeit

Alles was es für ein erfolgreiches Agnihotra Ritual braucht, sind die richtigen Zutaten zur richtigen Zeit. Im Prinzip besteht der Vorgang aus einem kleinen Feuer, das genau zum Zeitpunkt des Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergang brennt und dem man unter Singen eines speziellen Mantras einige Gaben Reis hinzu gibt. Es gibt in den heiligen Schriften der Veden jedoch genaue Anweisungen, welche Materialien verwendet werden und wie sich der Ablauf vollzieht. So wird das Feuer in einer Schale aus Kupfer bereitet, die die Form einer Pyramide besitzt. Dabei sind zwei Abstufungen in der Pyramide vorgesehen, die bestimmte geometrische Vorgaben erfüllen. Interessant ist auch, dass die Maße der Pyramide die Verhältnisse der großen Pyramide von Gizeh widerspiegeln, nur in kleinerem Maßstab. Verbrannt werden in der Kupferpyramide getrockneter Kuhdung mit etwas Ghee, während zum genauen Zeitpunkt des Sonnenaufgang oder Sonnenuntergangs ein Mantra gesungen wird, das exakt auf diese Zeit abgestimmt ist. Während dem Singen des Mantras gibt man dem Feuer an zwei bestimmten Stellen etwas Reis mit Ghee hinzu. Ghee ist hierzulande auch bekannt als ausgelassener Butterschmalz oder geklärte Butter. Es ist in der indischen Kunst des Ayurveda ein bekanntes Heilmittel. Ebenfalls kommen den Produkten der in Indien als heilig geltenden Kuh besondere Bedeutung zu. Der Reis repräsentiert ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Yin und Yang und ist das bedeutendste, ganzheitliche Korn – noch vor Weizen oder Roggen.

agnihotra_material

Agnihotra-Kupferpyramide, Kupferlöffel, getrockneter Kuhdung, Ghee und Reis

Der Kupferlöffel der hier abgebildet ist, ist nicht unbedingt notwendig. Man sollte beim Reis darauf achten, dass die Körner ungebrochen sind und man nur ganze Körner ins Feuer gibt. Hilfreich sind weiterhin eine Bienenwachskerze und Streichhölzer. Feuerzeuge oder andere petroleumhaltige Anzünder sollten nicht verwendet werden. Man sollte auch aufpassen, dass kein Streichholz ins Feuer fällt. Eine weitere wichtige Zutat die noch fehlt, sind die beiden Mantras.

Zu Sonnenaufgang singt man:

„Sūr-ja-jeh swā-hā, sūr-ja-jeh i-damm na ma-ma

pra-dschā pa-ta-jeh swā-hā, pra-dschā pa-ta-jeh i-damm na ma-ma“

Der Text für Sonnenuntergang lautet:

„Ag-na-jeh swā-hā, ag-na-jeh i-damm na ma-ma

pra-dschā pa-ta-jeh swā-hā, pra-dschā pa-ta-jeh i-damm na ma-ma“

Da „swā-hā“ so viel wie „ich gebe“ bedeutet, gibt man jeweils zusammen mit diesem Wort eine Portion Reis ins Feuer.



Der Ablauf des Agnihotra Rituals

Um das Agnihotra Ritual vorzubereiten bricht man am besten zuerst ein Stück Kuhdung in Streifen und bestreicht es von beiden Seiten mit etwas Ghee. Ein möglichst quadratisches Bruchstück kann man auf dem Boden der Pyramide platzieren, damit herunterfallende Reiskörner auf dem Kuhdung verbrennen. Dieses Stück braucht nicht mit Ghee bestrichen zu werden. Später stapelt man die restlichen Teile möglichst luftig in der Pyramide. Es empfiehlt sich das Feuer ca. 3 Minuten vor dem Agnihotra Zeitpunkt zu entzünden. Dabei ist es praktisch vorher eine Kerze anzuzünden, an der man später eines der Kuhdung-Stücke anzünden kann. Damit das Feuer gut brennt, sollte man den Kuhdung möglichst trocken halten. Ideal ist es, wenn das Feuer zum Zeitpunkt des Agnihotra bereits gut brennt und eine Seite der Pyramide nach Osten ausgerichtet wird. Die jeweiligen Zeiten für den Sonnenaufgang und den Sonnenuntergang sind natürlich von Standort zu Standort unterschiedlich, sodass man eine Tabelle mit den korrekten Daten vorher ausdrucken sollte. Ebenfalls ist es ratsam, die Mantras vorher eingeübt zu haben. Ist der Zeitpunkt gekommen, kann man das Mantra rezitieren und den mit etwas Ghee vermischten Reis jeweils zusammen mit „swā-hā“ in das Feuer geben. In den 3-4 Minuten nach dem exakten Agnihotra Zeitpunkt ist die Energie die fließt am stärksten. Jetzt steht die Sonne mit der Kupferpyramide in Kontakt, die Energie fließt und die Reinigung der Atmosphäre geschieht, was durch das Mantra verstärkt wird. Es wird berichtet das 90 % der pathogenen Keime in der Umgebung absterben und der verbrennende Kuh Dung eine penicillinähnliche Substanz enthält. Die Umgebung wird mit Lebensenergie (Prana) aufgeladen, was allen Lebewesen zugute kommt. Die Pyramide sollte dabei wenn möglich nicht auf Metall stehen, es bieten sich Stein oder ein Kupfergestell an.

 Hier ein Beispiel zur Durchführung 

Die Asche als heilsamer Dünger

Sobald das Feuer erlischt, zieht sich die Energie in die Asche zurück. Es ist daher weise, die Asche in einem Glas oder Keramikgefäß zu sammeln, um sie später auf vielfältige Weise weiter zu verwenden. So ist es möglich die Asche unter den Komposthaufen zu mischen, oder den Pflanzen in die Blumenerde zu geben. Zum Gießen reicht es etwa 1 g Asche mit 1 l Wasser zu vermischen. Die Asche bewirkt, dass der Phosphor in der Erde für die Pflanzen wasserlöslich zu Verfügung steht. Ein zusätzlicher künstlicher Dünger ist daher nicht mehr notwendig. Aber sogar für den Menschen ist die Asche innerlich und äußerlich anwendbar. Es besteht die Möglichkeit die Asche pur auf die Haut aufzutragen, oder mit Ghee vermischt (1:9 Teile) Salben herzustellen. Man kann eine Messerspitze Asche auch ein bis zweimal am Tag mit etwas Wasser vermischt trinken. Es werden keine großen Mengen benötigt, um die Energie und die Information weiterzugeben. Ein weiterer Grund warum die Asche so wertvoll ist, besteht in ihrer Zusammensetzung. So wurden dort 94 Elemente des Periodensystems nachgewiesen. Dies geschieht durch Umwandlung, genau wie die Atmosphäre feinstofflich gereinigt und Umweltschadstoffe durch Umwandlung unschädlich gemacht werden. Möglich wird dies durch die genaue Einhaltung der Vorgaben in den heiligen Schriften und den geometrischen Besonderheiten der Kupferpyramide. Verändert man das Vorgehen nur minimal, etwa durch Austausch der Mantras oder der Verwendung von Ziegendung statt Kuhdung, ist die Wirkung nicht mehr gewährleistet. Es ist daher auch notwendig das Ritual zum exakten Zeitpunkt durchzuführen, nicht etwa 10 Minuten vorher oder 10 Minuten später.

 

Für weitere Informationen rund um das Thema Agnihotra empfiehlt sich die Seite des Homa-Hof Heiligenberg. Dort finden Sie weitere ausführliche Anleitungen, die Agnihotra Zeiten und es ist dort möglich über den Shop getrockneten Kuhdung zu beziehen, genauso wie die anderen Utensilien die benötigt werden. Praktisch ist das Starter-Set, dass alle benötigten Zubehörteile enthält. Es werden dort auch regelmäßig kostenlose Vorträge angeboten, um das Agnihotra Ritual besser kennen zu lernen.




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