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Nahrungsverwertung

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Was geschieht mit der Nahrung nach Eintritt in den Magen?

  • Nach Eintritt der Nahrung in den Magen beginnen peristaltische Muskelbewegungen, die den Nahrung mit Magensaft vermengen.
  • Im Hauptteil des Magens beginnt der Abbau der Eiweiße durch Enzyme des Magensaftes.
  • Durch die Magenstraße werden Flüssigkeiten schnell weitergeleitet.
  • Die Salzsäure des Magensaftes desinfiziert den Nahrungsbrei und aktiviert eiweißspaltende Enzyme.
  • Im Magen wird der sogenannte Intrinsic – Faktor gebildet, der für die Aufnahme von Vitamin B12 unablässlich ist.
  • Die Magenschleimhaut gibt das Hormon Gastrin in das Blut ab, welches die Salzsäureproduktion wie auch die Produktion von eiweißspaltenden Enzymen anregt.
  • Erreicht die Nahrung den Dünndarm, wird durch die Abgabe des Hormons Sekretin die Produktion des Magensaftes gehemmt

Feinabstimmung der Magensäfte und Magenperistaltik:

  • Erreicht wird die Feinabstimmung durch Sekretion des Magensaftes und der Magenbewegung.
  • Bei stark saurem Milieu wird die Säureproduktion gehemmt und der Nahrungsbrei weiter in den Dünndarm transportiert.
  • Die Magentätigkeit wird auch durch die Nähstoffe an sich beeinflußt. So hängt die Verweildauer der Nahrung stark von deren Zusammensetzung ab. Kohlenhydrate passieren dabei den Magen relativ schnell, während fettreiche Nahrung sehr lange im Magen bleibt. Der Schnitt beträgt etwa 3-4 Stunden.
  • So bewirkt vor allem Fett im Dünndarm, das die Magentätigkeit herabgesetzt wird.
  • Auch psychische Faktoren bestimmen die Magentätigkeit wie z.B. Streß oder Aufregung (stärkere Magensäureproduktion).


  • Für die Resorption von Nährstoffen ist der Dünndarm durch seine große Oberfläche das wichtigste Organ. Hier werden die Nährstoffe durch die Darmzotten aufgenommen, die über den gesamten Dünndarm verteilt sind. Durch seine furchige, eingestülpte Struktur erhöht sich die Oberfläche des Dünndarms erheblich. Im Dünndarm werden auch die Kohlenhydrate in einfache Zucker zerlegt, die Eiweiße in Aminosäuren und die Fette in Fettsäuren. Sie sind nun soweit zerlegt, daß sie resorbiert werden können.
  • Daher besitzt der Dickdarm keine Darmzotten, da er kaum Nährstoffe aufnimmt; ihn durchlaufen im Gegensatz zum Dünndarm nur selten (ca. 2 x am Tag) peristaltische Bewegungen und er besitzt eine Darmflora (Bakterienstämme).

Dünndarm:

  • Aufspalten der Nährstoffe in resorbierbare Nährstoffe.
  • Aufnahme der Nährstoffe in die Blutbahn.
  • Weitertransport in den Dickdarm

Dickdarm:

  • Eindickung von Nahrungsbrei durch Wasserentzug.
  • restlich Verwertung von Kohlenhydraten und Eiweißen durch Darmbakterien.

Nahrungsergänzung





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